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Zertifizierung für das Rechenzentrum

Welche Normen und Zertifikate bei Rechenzentren für geprüfte Sicherheit stehen

Schnelle und sichere Datenübertragung mit geringen Latenzzeiten, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und viele weitere Aspekte: Die Anforderungen an Rechenzentren steigen stetig. Als Entscheidungshilfe für oder gegen ein Rechenzentrum dient häufig ein Blick auf dessen Zertifikate und Tier-Klassifizierung – denn die Einhaltung verschiedener Normen verspricht eine geprüfte Qualität.

Störungsfreier Rechenzentrumsbetrieb und Informationssicherheit

Für Unternehmen wie auch Privatpersonen sind Rechenzentren unverzichtbar geworden: Der Großteil aller Online-Daten wird über Datacenter verwaltet und dort gespeichert. Aus diesem Grund sind ein störungsfreier Rechenzentrumsbetrieb und die generelle Sicherheit eines Rechenzentrums von großer Bedeutung. Mit entsprechenden Zertifizierungen kann ein Rechenzentrum nachweisen, dass es in puncto Informationssicherheit, physischer Sicherheit und Qualitätsmanagement gewisse Standards erfüllt und somit eine möglichst ausfallfreie Erreichbarkeit gewährleistet.

Vielzahl an Richtlinien bei der Zertifizierung von Rechenzentren

Die Anforderungen an Rechenzentren sind hoch – und auch sehr vielfältig. Zwar gibt es keine gesetzliche Pflicht zur Zertifizierung, allerdings besteht auf dem Markt ein großer Wettbewerb und folglich auch kommerzieller Druck, die Integrität und Sicherheit beispielsweise bei einer Angebotsabgabe nachweisen zu können. Viele der dafür angesehenen Standards werden von der International Organization for Standardization (ISO) und dem Deutschen Institut für Normung (DIN) definiert. Die Überprüfung der Umsetzung obliegt allerdings den Anwendern selbst bzw. unabhängigen Stellen wie Dekra, TÜV und DQS. Um sich auf dem Markt orientieren zu können, sollten IT-Verantwortliche wissen, welche Normen und Zertifizierungen für Rechenzentren eine besonders große Bedeutung haben:

  • ISO 27001: Die internationale Norm für Informationssicherheit und zentrale Zertifizierung für die Cybersicherheit eines Rechenzentrums mit Fokus auf organisatorische und prozessuale Ebene stellt sicher, dass Prozesse klar definiert sind und eine regelmäßige Optimierung erfahren.
  • DIN EN 50600: Als erste europaweite Norm befasst sich die EN 50600 „Informationstechnik – Einrichtungen und Infrastrukturen von Rechenzentren“ mit diversen Teilbereichen von der Planung über den Bau bis hin zum Betrieb eines Rechenzentrums und kommt als ganzheitlicher Ansatz in erster Linie bei Neubauten zur Anwendung.
  • ISO 9001: Eine weltweit anerkannte und verbreitete Qualitätsmanagement-Norm, die die Basis eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses des Managementsystems innerhalb eines Unternehmens bildet.

Weitere Normen, die nicht nur für Colocation-Rechenzentren Relevanz haben, sind beispielsweise die ISO 27017 (IT-Sicherheitsverfahren für Cloud-Dienste), die ISO 27018 (IT-Sicherheitsverfahren für Cloud-Dienste/Verarbeitung von personenbezogenen Daten), ISO 20000-1 (IT Service Management), ISO 22301 (Business Continuity Management) oder das Datenschutzmanagement nach ISO 27701.

Als erfahrener Rechenzentrumsbetreiber und mehrfach ausgezeichneter Colocation-Anbieter weiß ITENOS, worauf es bei der Zertifizierung eines Rechenzentrums ankommt, und kann anhand verschiedener Zertifikate nachweisen, dass ITENOS die strengen Sicherheitsauflagen und -standards erfüllt, die einschlägige ISO-Normen verlangen.

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Thomas Wolpert

Leiter Accountmanagement